Aktionstag

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Am Sonnabend, den 30.04.2016 organisieren wir unseren ersten Aktionstag in diesem Jahr. Wir treffen uns 10 Uhr am Sportler-Eck in Gorden. Nach dem Motto „Das Alte erhalten, bevor etwas Neues entsteht!“ werden wir einen Pflegeeinsatz auf den Grünflächen starten, die 2012 bei der „Pflanzaktion der Generationen“ gestaltet worden sind.

Werkzeug für die Pflege von Grünflächen ist mitzubringen!

Die Aktion endet bei einem gemeinsamen Grillen zum Mittagessen am Weidendom in Staupitz. Jeder bringt etwas zum Essen/ Brutzeln mit!

Impressionen von der „Pflanzaktion der Generationen“ – November 2012

das Vorhaben wurde gefördert durch die ANU Brandenburg im Förderprogramm „Aktion Nachhaltige Entwicklung“

 

Im März 2016 kommt die Ökofilmtour mit dem Dokumentarfilm „Land am Wasser“ nach Gorden-Staupitz.

Silvio lebt in einem Geisterdorf. 1998 wurden die Bewohner umgesiedelt, damit die Braunkohle darunter abgebaut werden kann.
Vor über 900 Jahren nannten die ersten Siedler den Ort „Land am Wasser“, weil ein kleiner Bach durch die Landschaft fließt. Mit diesem Wasser bestellt Silvio kleine Agrarflächen im Dorf und tränkt sein Vieh. Seinen Heimatort, der nutzlos geworden war, hat er so als Landwirt wieder erobert. Wie lange er hier seinen Lebensunterhalt noch verdienen kann, ist ungewiss. Niemand weiß, wann die Tagebaubagger hier letztendlich ankommen werden. Allgegenwärtig ist das Geräusch des Förderbandes, das seit Jahrzehnten in wenigen Kilometer Entfernung ununterbrochen Kohle transportiert. Die Häuser des Dorfes werden zwar nach und nach abgerissen, aber Silvio ist nicht allein. Sein Nachbar schmiedet im über hundertjährigen Familienbetrieb weiter gegen die Zeit und Norbert, vom ebenfalls betroffenen Nachbarort, rebelliert als Letzter eisern gegen die Umsiedlung. Manchmal kommen auch ehemalige Bewohner vorbei. Man hilft sich noch immer und nebenbei verschwindet eine ganze Dorfgemeinde. Als auch die letzten Mitbewohner den Ort verlassen haben, versucht Silvio, sich weiter gegen das Unvermeidliche zu stemmen. Wohl wissend, dass das Ende nicht aufzuhalten ist.

Im Rahmen dieser Veranstaltung möchten wir an das Dörfchen Grünhaus und die Geschehnisse in unserer Region erinnern. Viele Bürger/innen unserer Gemeinde können noch Geschichten aus ihrem Leben VOR der Braunkohle erzählen.

Wir möchten alle interessierten Bürger/innen recht herzlich zu dieser Filmvorführung und der anschließenden Gesprächsrunde einladen.

Termin und Veranstaltungsort werden bald bekannt gegeben!

Land am Wasser
Kino – Dokumentarfilm: 84 Minuten
Thema: Verlust von Heimat und Landschaft für Braunkohle

Sunday Filmproduktions GmbH

landamwasserdokumentarfilmplakat

Zurück im Landkreis Elbe-Elster

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Die Kindheit auf dem Land zu verbringen, ist toll! Buden bauen, Fahrrad fahren oder mit den Eltern auf Wanderung gehen – das Picknick im Rucksack darf natürlich nicht fehlen! Für die aktive Freizeitgestaltung stehen in der Region zwischen Finsterwalde und Lauchhammer viele Möglichkeiten bereit. Für Kinder und Jugendliche, die auf dem Dorf leben ist das Hobby gelegentlich mit etwas mehr Aufwand verbunden. Denn wer nachmittags noch zur Musikschule gehen oder eine außergewöhnliche Sportart betreiben möchte, ist auf die „Transferleistungen“ der Eltern angewiesen. Die Busanbindung ist nicht in jedem Fall optimal. Einfacher ist es, sich im Sportverein oder bei der Feuerwehr zu engagieren, die in vielen Gemeinden Bestand haben.

Und was kommt nach der Schulzeit? Viele junge Menschen zieht es hinaus in die weite Welt, um Erfahrungen zu sammeln, einen Beruf zu erlernen, zu studieren oder neue Lebenswelten kennen zu lernen.

Von unschätzbarem Wert für unsere Region ist es, wenn sich genau diese Weltenbummler auf ihre Heimat besinnen, zurück kehren und ihren erlernten Beruf ausüben können. Dabei werden sie seit 2012 von der Initiative „Comeback Elbe-Elster“ aus Finsterwalde unterstützt.

Am 25.01.2016 lief dazu ein Beitrag bei RBB. Hier berichtet Franziska Wölkerling aus Gorden-Staupitz über ihre Erfahrungen als Rückererin.

mit freundlicher Genehmigung durch Stephanie Auras, Verein „Generationen gehen gemeinsam“ und der Initiative „Comeback Elbe-Elster“